Der Unterricht an der Schule Sander Straße soll den Kindern ermöglichen, fachliche und überfachliche Kompetenzen in zwölf verschiedenen Unterrichtsfächern zu erwerben. Basierend auf den Hamburger Bildungsplan lernen die Kinder die Unterrichtsinhalte gemeinsam und gleichzeitig individuell. Wir Pädagoginnen und Pädagogen sehen unsere Aufgabe darin, zu erkennen, was Ihr Kind braucht. Denn Ihr Kind soll gefördert werden und mit Freude an Herausforderungen wachsen.
Ein Gleichgewicht aus selbstständigem Handeln und modernen Methoden soll den Rahmen des Lernens bilden: Wir arbeiten mit einheitlichen Lehrwerken und achten auf eine gute Selbstorganisation Ihres Kindes. Wir arbeiten handlungsorientiert, so sind auch außerschulische Lernorte, in denen die Kinder Gelerntes (be-)greifen und selbst erfahren dürfen, fest im Jahresplan integriert.
Der Umgang mit Medien ist ebenso fester Bestandteil des Unterrichts. In der Sander Straße setzen wir auf eine zeitgemäße schulische Bildung. Jeder Klassenraum ist mit Smartboards (interaktiven Displays) ausgestattet. Im Unterricht können neben Laptops auch Tablets integriert werden, um verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten von Lehr- und Lernprozessen zu ermöglichen. Durch unsere hohe WLAN-Bandbreite kann aktives Lernen in digitaler Form auf dem ganzen Schulgelände stattfinden.
Unsere Unterrichtsfächer sind Mathematik, Deutsch, Sachunterricht (NaWi), Englisch, Sport, Kunst, Musik, Religion, Theater (=Tanzen im 2. Schuljahr), der Klassenrat und die Fuchszeit.
Der Deutschunterricht in der Grundschule in Hamburg legt den Grundstein für die Sprachentwicklung und die Förderung der Sprachkompetenz der Schülerinnen und Schüler. Das Fach Deutsch umfasst verschiedene Bereiche wie das Erlernen grundlegender Kompetenzen im Sprechen, Zuhören, Lesen und Schreiben. All diese Bereiche sind im Lehrplan festgelegt.
Das Erlesen der ersten Wörter ist für unsere Erstklässler wie das Entdecken einer neuen Welt. Diese wachsende Lesekompetenz möchten wir nachhaltig fördern, um somit zu einer beständigen Lesemotivation unserer Kinder beizutragen. Denn Kinder sind voller Neugierde und haben gerade im Grundschulalter viele verschiedene Interessen. Da das Verstehen von Gelesenem in allen Lebensbereichen unabdingbare Schlüsselkompetenz ist, bieten wir den Kindern vielfältige Anreize sich mit Büchern und Sprache auseinander zu setzen. Wir fördern, fordern und vertiefen individuell in pädagogisch angemessenem Maße.
Regelmäßige Besuche unserer Bergedorfer Bücherhalle schon von der Vorschule an, die Teilnahme am Lesekisten-Projekt, die Buchwoche mit „echten“ Autoren und unser Vorlesewettbewerb sind fester Bestandteil unseres Schulprofils.
Durch unsere interaktiven Leseprojekte Antolin und Onilo ermöglichen wir unseren Schülern ihre Lesekompetenzen auch im medialen Zeitalter optimal zu unterstützen.
Zusätzlich ist eine 20-minütige Lesezeit im Rahmen des Projektes „BISS- Leseflüssigkeitstraining – Bildung durch Sprache und Schrift“ als 0. Stunde fester Bestandteil unseres Stundenplans.
Das richtige Schreiben und das Entdecken von Rechtschreibphänomenen sind Standards des Hamburger Bildungsplanes. Hier orientieren wir uns schwerpunktmäßig am neuen Grundwortschatz.
Selbst in Geschichten eintauchen und Fantasiewelten erfinden, motivieren Kinder zum Schreiben eigener Texte. Hier ermöglicht besonders das „freie Schreiben“ die Offenheit für unsere Kinder. Interessengeleitete Sprachreflexion in Gedichten verarbeiten, aber auch das vielfältige Verfassen von Texten lassen unseren Kindern Freiraum, sich selbst auszuprobieren.
Die Sprachförderung wird während des Unterrichts sowie am Nachmittag von Förderlehrkräften auf der Basis der jeweiligen individuellen Sprachförderpläne der Schülerinnen und Schüler ausgerichtet. Hierbei arbeitet auch das KIKU (Kinderkulturzentrum Lohbrügge) u.a. in den Bereichen Kunst und Theater mit der Vor- und Grundschule zusammen.
Unterstützung erhält unsere Schule außerdem von unserem Kooperationspartner MENTOR – Die Leselernhelfer HAMBURG e.V. und von der „Bergedorfer LeseLernhilfe“.
Einmal in der Woche treffen sich eine/e ehrenamtliche/r Mentor/in und das Kind für eine Stunde außerhalb des Unterrichts. Hierbei wird das Kind u.a. beim Lesenlernen und beim Verstehen von Texten unterstützt.
Die LeseLernhelfer und LeseLernhelferinnen unterstützen die Kinder während des Unterrichts. In Absprache mit der Klassenlehrkraft werden die Kinder beim Lesenlernen einzeln oder in Kleingruppen unterstützt.
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Mathematik begegnet uns überall – Wenn wir beim Einkaufen Preise vergleichen, beim Backen Zutaten abwiegen, schauen, wie viel Zeit noch bis zum nächsten Termin bleibt oder ein Fußballspiel zählen. Auch beim Bauen, Spielen, Sortieren und Planen sowie beim genaueren Blick in die Natur begegnen uns täglich mathematische Fragen. An unserer Schule möchten wir Kinder darin bestärken, Mathematik nicht nur als Rechnen mit Zahlen zu erleben, sondern als spannende Möglichkeit, die Welt zu erkunden, Zusammenhänge zu entdecken und eigene Lösungswege zu entwickeln. In allen Jahrgängen arbeiten wir mit dem bewährten Lehrwerk „Das Zahlenbuch“. Es verbindet das Entdecken mathematischer Zusammenhänge mit gezieltem und produktivem Üben. Dabei bietet es vielfältige Aufgaben und Lernwege, die es ermöglichen, mathematische Inhalte auf unterschiedlichen Niveaus zu bearbeiten. Individuell lernen und gemeinsam Mathematik betreiben Im Mittelpunkt unseres Mathematikunterrichts steht das individuelle Lernen. Jedes Kind bringt eigene Erfahrungen, Stärken und Lernvoraussetzungen mit. Deshalb schaffen wir Lernangebote, bei denen Kinder in ihrem eigenen Tempo arbeiten und entsprechend ihren Fähigkeiten gefördert und gefordert werden. Kinder, die noch Unterstützung beim Aufbau grundlegender mathematischer Vorstellungen benötigen, erhalten gezielte Hilfen und vielfältige Möglichkeiten zum Üben und Festigen. Besonders interessierte und leistungsstarke Kinder finden zusätzliche Herausforderungen, bei denen sie ihre mathematischen Fähigkeiten weiterentwickeln und neue Denkwege ausprobieren können. Dabei ist uns eine handlungsorientierte und anschauliche Mathematik besonders wichtig. Kinder sollen mathematische Zusammenhänge nicht nur erklärt bekommen, sondern sie selbst entdecken, ausprobieren, darstellen und begründen. Materialien, Spiele, Zeichnungen und konkrete Handlungssituationen unterstützen sie dabei, tragfähige mathematische Vorstellungen aufzubauen. Ein weiterer Schwerpunkt ist das Sprechen über Mathematik. Kinder erklären ihre Lösungswege, vergleichen unterschiedliche Strategien, stellen Vermutungen auf und begründen ihre Ergebnisse. So lernen sie, mathematisch zu denken und ihre Gedanken verständlich auszudrücken.
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Vom Beginn ihres Lebens an streben Kinder danach, die Welt zu entdecken. Diese faszinierende Neugier greift der Sachunterricht auf. Er nutzt sie, um die natürliche, die kulturelle, sie soziale und die technisch gestaltete sowie die historisch geprägte Welt in den Blick zu nehmen, sie zu verstehen und sie zu erschließen.
In den Jahrgängen 1-4 behandeln wir im Unterricht eine große Vielfalt an Themen, wie zum Beispiel Strom, Kinder dieser Welt, heimische Tiere, Wetter, Feuer, gesunde Ernährung, Mittelalter, Brücken uvm. In unserem geplanten Forscherraum („WeltRaum“), im Schulgarten und Klassenraum können sich die Kinder praxisorientiert mit den vielfältigen Inhalten auseinandersetzen. Ein wichtiger Bestandteil unseres Sachunterrichts ist außerdem der regelmäßige Besuch von außerschulischen Lernorten. Diese Exkursionen und Ausflüge bieten den Kindern die Gelegenheit, Wissen und Erfahrungen in realen Kontexten zu sammeln und so ihr Verständnis der Welt zu vertiefen.
Das Highlight der Drittklässler sind beispielweise die von der Schutzgemeinschaft Wald e.V. durchgeführten Waldspiele im nahegelegenen Bergedorfer Gehölz. Mit viel Freude stellen sie sich dem Wettbewerb mit Spiel, Sport und Wissen über Tiere und Pflanzen.
Neben den fachlichen Kompetenzen spielt aber auch die Vermittlung von überfachlichen Kompetenzen eine wichtige Rolle. Bereits ab Klasse 2 nutzen wir im Sachunterricht digitale Medien, um auf eine Vielzahl von Informationsquellen zugreifen und kreative Präsentationen erstellen zu können.
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„A different language is a different vision of life“
(Frederico Fellini)
Die Vorteile frühen Fremdsprachenlernens werden an der Schule Sander Straße durch das spielerische Lernen erster englischer Wörter und kleiner Songs bereits in der Vorschule umgesetzt. So tauchen die Kinder schon vor Schulbeginn ganz selbstverständlich in die neue Sprache und damit verbunden in eine ganz neue Welt ein.
Der Englischunterricht der folgenden Jahre wird seit dem Schuljahr 2023/24 einheitlich mit Hilfe des Lehrwerkes „Sally“ aus dem Cornelsen Verlag gestaltet. Dessen Namensgeberin und Maskottchen – das Känguru Sally – spricht ausschließlich Englisch und motiviert die Kinder dadurch, sich in der Fremdsprache auszuprobieren. Das Lehrwerk bietet methodisch vielfältige, abwechslungsreiche und motivierende Lernangebote und viel Raum für Differenzierung. In alltagsnahen Situationen lernen die Kinder die englische Sprache und kulturelle Besonderheiten der Länder kennen, in denen sie gesprochen wird. Mit Hilfe von Songs, Geschichten, kleinen Dialogen und Rollenspielen bauen sie ihre kommunikativen Fähigkeiten sukzessive aus. Die Englischlehrkräfte ergänzen das Angebot durch weitere Materialien und täglichen Rituale und passen es so an ihre jeweiligen Lerngruppen an. Begegnungen mit englischsprachigen Praktikantinnen und Praktikantinnen aus Cambridge und der Besuch von englischsprachigen Theateraufführungen erhöhen die Motivation der Kinder, die englische Sprache zu erlernen, weiter. (Obwohl das Hören und Sprechen im Grundschulunterricht im Vordergrund stehen, werden die Kinder von Anfang an auch behutsam an das Lesen und Schreiben herangeführt. Während dies in den unteren Jahrgängen über einzelne Worte geschieht, wird im Laufe der Grundschulzeit auch das Lesen und Schreiben kleiner Texte systematisch angebahnt, was später den Übergang auf die weiterführenden Schulen erleichtert.)
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Das gemeinsame Singen und Musizieren macht nicht nur viel Freude und Spaß, sondern stärkt auch die Klassengemeinschaft. Nur wenn wir zusammen ein Stück erarbeiten, können wir der Musik ihren schönen Zauber und Klang entlocken.
Wir hören gemeinsam genau hin, nehmen Veränderungen und Besonderheiten wahr und entdecken die Welt der Musik. Spielerisch lernen die Schüler und Schülerinnen verschiedene Komponisten und die Notenlehre kennen.
Die Schüler und Schülerinnen entdecken die Welt der Musik aktiv durch eigenes musizieren. Mit dem schuleigenen Instrumentarium können wir Musik erfinden, nachspielen und verändern. Durch die Musik werden sprachliche Hürden gemeistert und verschiedene Themen bearbeitet. Mit Musik gestalten wir zahlreiche Schulveranstaltungen wie Einschulungsfeier, Adventssingen oder Schulfeste. Wann immer es sinnvoll ist, versuchen wir Lernlieder in den Unterricht zu integrieren und so fachübergreifend zu unterrichten.
Musik tut gut und macht Spaß – das ist das Wichtigste, welches Kinder aus dem Musikunterricht ihrer Grundschulzeit mitnehmen sollen.
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Weshalb bringen Glücksbringer Glück? Und was ist überhaupt Glücklichsein? Wie können wir uns gut vertragen? Was macht man beim Fasten und müssen das Christen auch? Wer war Abraham? Wie ist die Welt entstanden und weshalb gehen die Menschen so schlecht mit ihr um?
Mit solchen Fragen und noch vielen weiteren Themen des Lebens und Zusammenlebens beschäftigen wir uns im Religionsunterricht.
Neben Sachinformationen zu Weltreligionen und der Vermittlung zentraler christlicher Glaubensinhalte geben wir den Kindern die Möglichkeit zum Austausch über ethische Fragen und Probleme des Zusammenlebens.
Bei allen Themen ist uns wichtig, dass die Kinder ihre Erfahrungen, Gefühle und Meinungen einbringen können. Daher ist für uns der wertschätzende Umgang mit Unterschieden Grundlage und Ziel des Religionsunterrichts.
Wir unterrichten die Kinder im Rahmen des „Hamburger Religionsunterrichts für alle“ unabhängig von ihrem religiösen oder weltanschaulichen Hintergrund.
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An der Schule Sander Straße ist Kreativität wichtig. Diese kann unter anderem im Fach Theater zum Ausdruck gebracht werden. Das Fach Theater wird in Jahrgang 1 und 4 unterrichtet, wohingegen Jahrgang 2 und 3 Erfahrungen machen dürfen im Bereich Tanzen. Auf unserem Schulgelände haben wir eine große, moderne und lichtdurchflutete Mehrzweckhalle, in der auf einer hellen und freundlichen Bühne erste Versuche im Bereich Theater unternommen werden dürfen. Es darf die erstmalige Erfahrung gemacht werden, in eine fremde Rolle zu schlüpfen und aus dem eigenen Ich herauszukommen. Im Unterricht werden kurze Dialoge und Szenen einstudiert aber auch eigene Theaterstücke geschrieben, die dann vor Publikum aufgeführt werden können. Zusätzlich zu diesem Angebot gibt es eine Kooperation mit dem KiKu (Kinderkulturhaus Lohbrügge), dass den Kindern in einer Projektwoche ermöglicht, Theater neu und intensiv zu erfahren und bisherige, gelernte Fähigkeiten auszubauen und auf einer schulfremden Bühne einzusetzen. Das Fach Theater verhilft den Kindern dazu, sich mit viel Freude und Spaß an der Sache ganz neu zu erleben und die eigene Kreativität sinnvoll für das Unterrichtsgeschehen einbringen zu können.
Kooperation mit dem Kiku
Der Theaterunterricht an der Schule Sander Straße wird unter anderem durch eine Kooperation mit dem KiKu (Kinderkulturhaus Lohbrügge) gefördert und unterstützt. Die ersten und die vierten Klassen dürfen sich in einer Theaterkompaktwoche darauf freuen, ihre Fähigkeiten und Interessen auf der Bühne des KiKu auszubauen. Über das gemeinsame Spiel mit einer Pädagogin oder einem Pädagogen und anderen Kindern werden die Grundlagen des Theaterspiels in einer herzlichen Atmosphäre vermittelt und eingeübt. Dabei sind den Ideen und Gedanken der Kinder keine Grenzen gesetzt. Aus spontanen Impulsen der Kinder und auf der Grundlage eines Märchens oder einer Geschichte entsteht etwas Gemeinsames, das als Highlight am Ende der Woche für die Eltern und Freunde als kleines, kompaktes und vor allem einzigartiges Theaterstück gezeigt wird. Diese unvergessliche Schulwoche dient den Kindern dazu, sich selbst neu zu entdecken, die eigene Stimme und den Körper zu erproben und sich im Team unter Beweis zu stellen. Auf den Brettern, die die Welt bedeuten, lernen sich die Kinder neu kennen.
Ein vielfältiger und motivierender Sportunterricht ist ein wichtiger Bestandteil an der Schule Sander Straße. Wir legen großen Wert darauf, dass unsere Schülerinnen und Schüler Spaß an der Bewegung haben und verschiedene Sportarten und Bewegungsfelder kennenlernen. Unser Sportunterricht ist altersgerecht gestaltet und berücksichtigt die individuellen Fähigkeiten der Kinder.
Im Laufe eines Schuljahres haben wir unterschiedlichste Sportveranstaltungen und Wettkämpfe fest verankert. Wir veranstalten jährlich die Bundesjugendspiele im Billtalstadion, haben einen Bewegungs- und Ernährungstag und im Winter einen Ninja- Parcours. Einmal wöchentlich findet bei uns die Sporttalentförderung statt und wir nehmen an zahlreichen externen Sportwettbewerben teil (Fußballturniere, Crosslauf, Bergedorfer Sporttag etc.).
Mindestens einmal im Monat wird ein thematischer Geräteaufbau in der Sporthalle aufgebaut.
Die Vorschule nimmt am Projekt „Ballschule“ teil und in der 2. Und 3. Klasse ist eine Stunde Tanzunterricht im Stundenplan integriert.
Im 4. Schuljahr gehen unsere Schülerinnen und Schüler einmal wöchentlich ins nahegehende Bille Bad zum Schwimmunterricht.
Durch einen abwechslungsreichen Sportunterricht fördern wir nicht nur die körperliche Fitness, sondern auch die sozialen Kompetenzen unserer Schülerinnen und Schüler, wie Teamarbeit, Fairplay und Respekt.
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In dem Fach Bildende Kunst haben Kinder die Möglichkeit, ganz eigene Bezüge, die ihnen wichtig sind, zum Ausdruck zu bringen. Sie können verschiedene Techniken und Gestaltungsmethoden erlernen, sich ausprobieren, experimentieren und sich dabei bewusst weiterentwickeln. Lernen funktioniert an der Schule Sander Straße im Kunstunterricht als Erfahrung, da hier Wahrnehmen, Denken und Handeln ganz eng miteinander verknüpft werden. Hier wird Kindern immer wieder ermöglicht, das Wahrnehmungsrepartoire sowie den kulturellen Wissenshorizont durch kunsthistorische und kunsttheoretische Inputs, Präsentationen und Ausstellungsbesuche zu erweitern, um diese wiederum im eigenen künstlerischen Prozess aufzugreifen. Der künstlerische Prozess selbst ist – wie auch das tägliche Leben – durch ständige Entscheidungen geprägt. Diese werden in den einzelnen Kunstwerken der Kinder unmittelbar visualisiert und damit für andere wahrnehmbar gemacht. Gerade deshalb lassen sich im Kunstunterricht anhand der Kunstwerke der Kinder immer wieder Gespräche über deren Entscheidungen führen. Die Gespräche sind entweder individualisierte Einzelgespräche oder bunte Zusammentreffen der Kinder, die sich gegenseitig inspirieren und bereichern, indem sie gemeinsam über Absichten, Wirkungen und neue Lösungswege reflektieren. Die fertigen Kunstwerke der Kinder haben einen hohen Stellenwert im Kunstunterricht. Sie sind Ergebnisse von Umsetzungsprozessen, Ausdruck von inhaltlichen Gedanken und Produkte vom eigenen handwerklichen Schaffen. Die Kinder haben stets die Möglichkeit, ihre Werke stolz zu im Unterricht oder klassenübergreifend zu präsentieren.
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